Buochholz - Stiftung Ferien im Baudenkmal

Buochholz

, Seelisberg UR

Das Wohnhaus «Buochholz» erbaut in den Jahren 1348/49 ist das zweitälteste sicher datierte Holzhaus im Kanton Uri. Der traditionelle Innerschweizer Blockbau steht hoch über dem Vierwaldstättersee und bietet einen freien Blick auf die Rigi Hochflue und Brunnen.

Verfügbarkeit

Ab (pro Woche inkl. aller Nebenkosten)
1530.-
5 Personen
4 Schlafzimmer
Haustiere nicht erlaubt
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La durée d’un séjour dans ce logement ne peut pas être inférieure à nuits.
Dieses Objekt kann min. Nächte gebucht werden.
La durée d’un séjour dans ce logement ne peut pas dépasser 28 nuits.
Dieses Objekt kann max. 28 Nächte gebucht werden.
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Beschreibung & Geschichte

Das Wohnhaus Buochholz liegt rund 20 Gehminuten von der Schiffsstation Treib entfernt, oberhalb des kleinen Weilers Volligen am Vierwaldstättersee. Eingebettet in die Landwirtschaftszone und direkt am Waldstätter- und Jakobsweg, öffnet sich von hier ein eindrucksvoller Blick über den See bis hin zur Rigi. Die ruhige Lage und die weite Aussicht verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre.

Errichtet im Winter 1348/49, gehört das Haus zu den ältesten datierten Holzbauten im Kanton Uri. Bis 1973 war es durchgehend bewohnt, danach diente es noch teilweise als Wohnraum und wurde schliesslich als Ferienhaus genutzt.

Seine Bauweise entspricht den Innerschweizer Strickbauten des 13. und 14. Jahrhunderts, wie sie vor allem im Kanton Schwyz, besonders in den Ortschaften Oberschönenbuch und Steinen, und im Kanton Uri verbreitet sind. Vergleichbare Beispiele in unserem Angebot sind das Haus Tannen in Morschach (SZ) oder die Stüssihofstatt in Unterschächen (UR).

Das Baudenkmal hat sich trotz des hohen Alters in weiten Teilen im ursprünglichen Zustand erhalten. Typisch für diese frühe Bauweise sind die fassadenbündigen Bodenbohlen (Bretter, die bündig mit der Aussenwand abschliessen) sowie die sichtbaren Vorstösse der inneren Blockwände (Enden von Innenwänden, die leicht aus der Fassade hervortreten). Fensterform und -grösse wurden im Laufe der Zeit angepasst. Die auffälligen weissen Umrandungen der Fensterrahmen stammen aus dem 19. Jahrhundert, als das zuvor verwendete Bleiweiss durch Zinkweiss ersetzt wurde, um mehr Helligkeit in die Räume zu bringen. Die heutigen Fensterrahmen und Leibungen (seitliche und obere Innenflächen von Fensteröffnungen) sind jüngeren Datums und wurden bei der letzten Sanierung bewusst weiss belassen. Sie machen die unterschiedlichen Bau- und Nutzungsschichten des Hauses sichtbar.

Im Innern begegnet man neben archaischen Mantelstüden (Wandständer bei Türöffnungen) und niedrigen Stürzen (waagrechte Tragelemente über Öffnungen) auch einem Stubenbüffet aus der Zeit um 1670/80, historische Wandöffnungen, einem Kachelofen sowie zahlreichen historischen Bauteilen aus verschiedenen Jahrhunderten.

Auch das Nebengebäude, die sogenannte «Trotte», erzählt ein Stück Geschichte: Es handelt sich um einen Spekulationsbau aus dem frühen 20. Jahrhundert. Vermutlich wurde er mit der Absicht errichtet, Obst aus der Umgebung zu Most zu verarbeiten und über eine geplante Eisenbahnlinie, die sogenannte «Linksufrige», zu versenden. Dieses Projekt wurde 1892 vom in Stans lebenden Eisenbahningenieur Emil Lussy initiiert und in den folgenden Jahren mehrfach wieder aufgenommen, jedoch nie realisiert.

So blieb auch die ursprünglich vorgesehene Nutzung der Trotte aus. Der für die Region ungewöhnliche Steinbau wurde stattdessen ab 1973 als Abstellschuppen genutzt und steht heute als stiller Zeuge für ein nie verwirklichtes Infrastrukturprojekt.

Das Buochholz ist in Privatbesitz und wird über die Stiftung Ferien im Baudenkmal vermietet. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es dem Eigentümer, das historisch wertvolle Haus langfristig zu erhalten. Mit der fachlichen Unterstützung der Stiftung konnte das Baudenkmal in den Jahren 2025/26 sorgfältig instand gestellt werden, sodass heute eine Nutzung als Ferienhaus für die Öffentlichkeit möglich ist. Für den Eigentümer, der hier bereits als Kind seine Ferien verbracht hat, ist das Buochholz ein echtes Herzensobjekt, das auf diese Weise für kommende Generationen bewahrt werden kann.

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  1. + 2. Aufnahmen des Buochholz aus dem Jahr 1973.
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  1. + 2. Bodenbohlen der Stube an der Fassade sichtbar und die sichtbaren Vorstösse der inneren Blockwände.

Baukulturelle Besonderheiten

Das Wohnhaus Buochholz ist zweigeschossig angelegt und folgt einer für die Region typischen Raumaufteilung: Im Erdgeschoss befinden sich die Stube, eine Nebenstube (Stubli) sowie eine offene Rauchküche (Küche ohne Kamin, in der der Rauch frei in den Raum aufsteigt). Im Obergeschoss liegen Schlafkammern, Vorratsräume und Lauben.

Im Innern sind zahlreiche historische Details erhalten geblieben. Verschiedene Türdurchgänge zeigen sich noch in ursprünglicher Form. Im Eingangsbereich ist zudem ein sogenanntes «Pestloch» sichtbar, eine kleine Wandöffnung, die entgegen der verbreiteten Annahme nichts mit Seuchen zu tun hatte, sondern vermutlich als früher Wandschrank diente. Die Nutungen (Einkerbungen zur Aufnahme von Holzbrettern) dieses ehemaligen Kastens sind bis heute gut erkennbar. Auf der Stubenseite wurde eine solche Öffnung oft durch ein Stubenbuffet (fest eingebauter Schrank in der Stube) verdeckt, wie es ab der Mitte des 16. Jahrhunderts in der Innerschweiz üblich wurde. Auch im Buochholz ist auf der Gangseite die Rückwand eines solchen Buffets sichtbar.

Besondere Einblicke in den Volksglauben geben kleine Details: Astlöcher im Holz und Fugen wurden mit sogenannten Geisterbanndübeln (Holzstifte zum «Verschliessen» von Öffnungen, um Unheil abzuwehren) versehen. In der grossen, seeseitigen Kammer im Obergeschoss finden sich zudem zahlreiche Brandmarkierungen, sogenannte «Flämmchen» (bewusst eingebrachte Brandspuren im Holz). Ihre genaue Bedeutung ist heute nicht mehr bekannt, ihre gezielte Anbringung jedoch nachgewiesen.

Die Balkenlage (tragende Holzbalken der Decke) ist zu grossen Teilen original erhalten. Darauf weisen unter anderem Lukenfenster (kleine Öffnungen zur Belichtung oder Belüftung) sowie einzelne durchstossende Balken (sichtbar durch die Konstruktion geführte Traghölzer) hin.

Insgesamt zeigt das Gebäude ein vielschichtiges Bild: In den Kammern lassen sich Bauteile aus unterschiedlichen Epochen ablesen – vom Stubenbuffet aus der Zeit um 1670/80 über Täferungen (Holzverkleidungen von Wänden) aus dem 18. Jahrhundert bis hin zu Türverschlägen aus dem 18. und Schlössern aus dem 19. Jahrhundert. Die Kacheln des Kachelofens stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und wurden vom Hafner (Ofenbauer) Nigg aus Gersau gefertigt. Auch bei den Fenstern lassen sich insgesamt vier Generationen unterscheiden.

Im Jahr 2025 wurden das Wohnhaus und die Trotte unter der Leitung des Stanser Architekten Hanspeter Odermatt sorgfältig renoviert. Grundlage bildeten umfassende Bauuntersuchungen, auf deren Basis jeweils situativ entschieden wurde, welche Bauteile erhalten, wie sie restauriert und wo gezielte Eingriffe sinnvoll oder notwendig waren.

So wurde der Kachelofen vollständig neu aufgesetzt, so dass er heute wieder beheizbar ist. Aufgrund der geringen Raumhöhe in der Stube entschied man sich zudem, den in den 1970er-Jahren eingezogene Boden in der ursprünglich haushohen Rauchküche teilweise zurückzubauen und so die räumliche Wirkung wieder erlebbar zu machen. Die Erschliessung der oberen Kammern, die früher vermutlich über steile Stiegen (sehr steile, einfache Treppen) erfolgte, wurde behutsam neu interpretiert: über den bestehenden Treppenstandort sowie eine interne Brücke.

Die historischen Oberflächen wurden sorgfältig aufgefrischt und nur dort ersetzt, wo es notwendig war. Küche und Badezimmer hingegen wurden vollständig erneuert und behutsam in die bestehende Struktur integriert.

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  1. Das vermeintliche Pestloch; Überbleibsel eines mittelalterlichen Wandschranks.
  2. Auf der gegenüberliegenden Seite der Wand befindet sich das Stubenbuffet aus der Zeit um 1670/80.

Informationen zum Ferienhaus

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  1. Grundriss Erdgeschoss
  2. Grundriss Obergeschoss

Wie für Innerschweizer Bauernhäuser typisch, verfügt das Buochholz über zwei seitliche Eingänge. Durch die östliche Erweiterung entstand ein grosszügiger, überdeckter Eingangsbereich, der die Besuchenden in ein geräumiges Entrée führt.

Vom Entrée aus werden die grosse Stube mit Kachelofen sowie die rückwärtige, moderne Küche erschlossen, von wo aus der Kachelofen beheizt wird. Neben der Stube liegt das Stubli mit einem Grandlit. Im Obergeschoss stehen drei weitere Schlafzimmer zur Verfügung. Zudem gibt es auf beiden Geschossen jeweils ein Badezimmer.

Für die Inneneinrichtung wurden teilweise vorhandene Möbel sorgfältig aufgearbeitet und mit zeitgemässen, modernen Stücken ergänzt.

Bei schönem Wetter laden verschiedene Aussensitzplätze zum Verweilen ein. Zudem bieten drei Lauben geschützte Aufenthaltsmöglichkeiten an der frischen Luft.

Neben dem Wohnhaus Buochholz befindet sich die Trotte. Sie verfügt über drei grosszügige Räume auf drei Geschossen. Im Erdgeschoss befinden sich neben einer grossen Feuerstelle ein Eingangsraum sowie eine Toilette. Das erste Obergeschoss bietet eine frei nutzbare Fläche. Da keine Heizung vorhanden ist, werden die Räume im Sinne geschützter Aussenbereiche genutzt. Die Trotte kann separat dazu gebucht werden. Bei Interesse bitten wir um eine direkte Anfrage an info@fib.ch.

Die Gebäude liegen in der sogenannten «Schattenhalb». Von Anfang November bis Anfang Februar besteht keine direkte Sonneneinstrahlung, während von Anfang Mai bis Mitte August die Sonnenscheindauer über 12 Stunden beträgt.

Aus Rücksicht auf die historische Bausubstanz wurde im Haus weder eine Heizung eingebaut noch eine umfassende Dämmung vorgenommen. Beheizt wird das Baudenkmal authentisch über den instand gestellten Kachelofen in der Stube. In den Wintermonaten ist das Gebäude geschlossen.

Die Gebäude bilden ein historisches Baudenkmal-Ensemble. Da die ursprüngliche Raumstruktur weitgehend erhalten blieb, sind sie nicht barrierefrei. Die Raumhöhen sind teilweise niedrig. Trotz zeitgemässer technischer Ausstattung bitten wir um Aufmerksamkeit: Hervorstehende Balken, niedrige Türen sowie ausgetretene Holzböden und Treppen können eine gewisse Unfallgefahr darstellen.

Aufgrund der einzigartigen originalen Bausubstanz bitten wir Sie, sich im Haus umsichtig aufzuhalten und die Gegenstände respektvoll zu benutzen.


Personen: 5 (plus ein Kind bis 2 Jahre)

Schlafzimmer: 1 grosses Doppelzimmer (180/200), 2 mittlere Zimmer mit Grand Lit (140/200 und 140/190), 1 Einzelzimmer (90/200), Babybett auf Anfrage. Zusätzlich zwei Betten in der Trotte auf Anfrage.

Bettwäsche: ist vorhanden und im Mietpreis inbegriffen.

Saison: April bis Oktober

Kurzferien: keine (min. 7 Nächte)

Höhe: 550 m ü. M.

Haustiere: nicht erlaubt

ÖV: Mit dem Schiff oder der Standseilbahn bis Treib. Von dort aus gelangt man zu Fuss in etwa 20 Minuten bergwärts zum Haus.

Parkplatz: Bei Haus gibt es eine beschränkte Parkmöglichkeit, unbedeckt. Der Feldweg von Volligen zum Wohnhaus ist teilweise eng und schlecht befestigt. Das Gepäck oder Einkäufe können vor dem Haus ausgeladen werden. Bei Schnee ist die Zufahrt nicht gewährleistet.

Aussenbereich: Es gibt einen schönen Gartensitzplatz auf einer kleinen Kanzel. Zudem befindet sich ein Sitzplatz zwischen Wohnhaus und Trotte. Es stehen Gartenmöbel zur Verfügung.

WLAN: vorhanden

Heizung: Die Stube und das Stubli wird mit dem Kachelofen von der Küche aus beheizt. In den Bädern gibt es eine Infrarotwärmequelle in den Spiegeln. Ansonsten gibt es keine Heizung. Bettflaschen stehen zur Verfügung.

Die Trotte besitzt eine Feuerstelle, die jedoch das Gebäude nicht zu heizen vermag. Die Toilette in der Trotte wird mit einer Infrarotwärmequelle gewärmt.

Ofen / Cheminée: Kachelofen in der Stube. Feuerstelle in der Trotte. Holz ist vorhanden.

Küche: Geschirrspülmaschine, Induktionskochfeld mit Backofen, Fondueset, Mokkakannen und Kaffeefilter vorhanden.

Badezimmer: 2 Badezimmer mit Dusche, Lavabo und Toilette. Haartrockner vorhanden. 1 zusätzliche Toilette mit Lavabo in der Trotte.

Badezimmerwäsche: ist vorhanden und im Preis inbegriffen.

Waschmaschine: vorhanden

Extras: Die Böden sind zum Teil sehr alt, uneben und bestehen aus Holz, Tonkacheln oder Backsteinen, weshalb wir gute Hausschuhe empfehlen.

Das Wohnhaus Buochholz und die Trotte sind historische Häuser. Obwohl sie technisch modern ausgestattet sind, möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass einige funktionale Details wie Fenster- und Türöffnungen, hervorstehende Balken sowie Stufenhöhen nicht den gängigen Normen entsprechen und eine mögliche Gefahrenquelle darstellen. Das Haus ist nicht barrierefrei. Die Raumhöhe ist zum Teil nur 1.75 m. Insbesondere die Hutte (Rauchfang) in der Küche ist sehr niedrig. Diese Umstände sind dem Mieter bekannt. Die Nutzung erfolgt auf eigenes Risiko des Mieters. Der Eigentümer, die Stiftung Ferien im Baudenkmal und Interhome lehnen jede Haftung ab.

Die Gebäude liegen in der sogenannten «Schattenhalb». Von Anfang November bis Anfang Februar besteht keine direkte Sonneneinstrahlung, während von Anfang Mai bis Mitte August die Sonnenscheindauer über 12 Stunden beträgt.

Aus Rücksicht auf die historische Bausubstanz wurde im Haus weder eine Heizung eingebaut noch eine umfassende Dämmung vorgenommen. Beheizt wird das Baudenkmal authentisch über den instand gestellten Kachelofen in der Stube. In den Wintermonaten ist das Gebäude geschlossen.

Aufgrund der einzigartigen originalen Bausubstanz bitten wir Sie, sich im Haus umsichtig aufzuhalten und die Gegenstände respektvoll zu benutzen.

Neben dem Baudenkmal steht eine historische Trotte. Falls die Trotte nicht dazu gemietet wird, kann diese in Ausnahmefällen als Notunterkunft für Pilger zur Verfügung gestellt werden. Der Waldstätter- und Jakobsweg führen direkt an den Häusern vorbei.

Trotte (extra RÄume zum mieten)

Neben dem Baudenkmal steht eine historische Trotte. Sie verfügt über drei Geschosse mit mit je einem grosszügigen Raum. Die Räume sind nicht beheizt und sparsam möbliert.

EG: Toilette mit Lavabo, sehr grosse Tafel mit 11 antiken Stühlen, Buffet, diverses Geschirr und Besteck, Kaffeeset für Türkischen Kaffee, eine kleine Kochplatte, Cheminee.

1. OG: ein runder Tisch mit drei Stühlen, 1 kleiner Tisch, 2 WLAN-Musikboxen (Teufel Raumfeld).

2. OG: ein grosser Teppich, zwei zusammengeklappte Feldbetten inkl.
Matratzen und Molton.

Das Gebäude kann zum Ferienhaus dazu gemietet werden. Die Räume eignet sich für Yoga, Meditation, gedeckter Spielplatz, zum Musizieren, für Workshops usw.

Kosten: CHF 500.-/Woche

Bei Interesse schreiben Sie uns an info@fib.ch oder rufen Sie uns an +41 (0)44 252 28 72.

Zur Informationen an die Feriengäste: Falls die Trotte nicht dazu gemietet wird, kann diese in Ausnahmefällen als Notunterkunft für Pilger zur Verfügung gestellt werden. Der Waldstätter- und Jakobsweg führen direkt an den Häusern vorbei.


Lage

Ziegelmätteli 2, 6377 Seelisberg

Lage

Das Haus liegt auf 550 m ü. M. oberhalb des Weilers Volligen in Seelisberg und bietet einen schönen Blick auf den Vierwaldstättersee sowie die Rigi-Hochflue. In den Sommermonaten ist das Haus sehr gut besonnt: Die Sonne geht in der Mythenregion auf und verschwindet am Abend hinter dem Gersauer- bzw. Vitznauerstock. In den Übergangszeiten wird die Sonneneinstrahlung zeitweise durch die umliegenden Berge eingeschränkt.

Geschichte

Aufgrund der Zehntenpflicht an die Fraumünsterabtei in Zürich lässt sich nachweisen, dass Seelisberg bereits im Jahr 853 zur Region Uri («pagellus Uroniae») gehörte. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich Seelisberg zu einer eigenständigen Gemeinde. Zur gleichen Zeit wurde in der späteren, teils mythifizierten Geschichtsschreibung das Rütli – das zu Seelisberg gehört – als Ort geheimer Zusammenkünfte der Waldstätte bestimmt, die Ende des 13. Jahrhunderts stattgefunden haben sollen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Seelisberg zu einem international bekannten Kurort, wovon das Hotel Sonnenberg bis heute zeugt.

Ausflüge

Der Jakobsweg und der Waldstätterweg führen direkt am Haus vorbei und durch die Risletenschlucht Richtung Emmetten oder Beckenried. In Seelisberg finden sich zahlreiche Baudenkmäler von regionaler und nationaler Bedeutung.

Von der nahegelegenen Treib aus lassen sich per Schiff Ausflugsziele wie die Rigi, die Mythenregion oder das Wandergebiet Isenthal–Emmetten bequem erreichen. Auch das Rütli ist sowohl per Schiff als auch in rund 1,5 Stunden zu Fuss erreichbar.

Das Dorf Seelisberg bietet mit seinem «Seeli» im Sommer eine attraktive Badegelegenheit. Besonders lohnend sind zudem die Aussichtspunkte beim Schillerbalkon sowie im Grosswald mit Blick ins Urner Reusstal.

ARCHITEKTEN & HANDWERKER

Architektur
Architekturbüro Odermatt Hanspeter, Stans

Denkmalpfleger
Thomas Brunner, Altdorf
Pietro Caviglia, Altdorf

Bauuntersuchung
Ulrike Gollnik, Schwyz

Zimmermann und Schreinerarbeiten
Gotthard Holzbau, Flüelen

Hafner
Cäsar Spichtig GmbH, Sachseln

Maler
Theo Fischer & Partner, Kägiswil

Gartenarbeiten
Portmann Garten AG, Kägiswil

Maurerarbeiten
FMO AG, Beckenried

Trockenmauern
Steinkultur Simon Rohner, Stans

Allgemeinde Bauarbeiten
Sepp Odermatt GmbH, Bohr- und Sprengtechnik, Seelisberg

Antikschreiner
Kiener’s Wertwerk GmbH, Büren NW

Jalousien
Arnold Beat, Isenthal


Küche
Berchtold Küchen, Stans

Fugen
Fugenexpress GmbH, Giswil

Strom
EWA Energie Uri AG, Altdorf

Sanitär
Bader Sanitär GmbH, Seelisberg

Drechselarbeiten
Valentin Käslin, Beckenried

Duschtüren
Glas Reinhard AG, Rothenburg

Schlossereiarbeiten Küche
Werkstatt 95, Kägiswil

Dachdecker, Spenglerarbeiten, Gerüst
B&H Bedachungen GmbH, Emmetten

Gebäudeschadstoffuntersuchung
IPSO ECO, Rothenburg

Gartenforstarbeiten
FAGEB, Beckenried

Einrichtung, Möblierung

Einrichtung
Architekturbüro Odermatt Hanspeter, 6370 Stans

Stühle
Beizenstuhl, Kauer Möbel Discount, Lyss

Hocker
JVA Lenzburg

Bett
Betten, Gugelot

Bettwäsche
Leinenweberei, Bern

Geschirr
Hunkeler Gastro AG, Luzern

Sofa
Ecksofa, Curt von Ambivalenz

Lampen
Leuchten, Topoled von Baltensweiler

Historische Möbel aus dem Bestand des Eigentümers

Gästebewertungen

Erleben